Thursday, June 14, 2007

Trekking in Karakol


Dernier bivouac a 2500m avant le col
Letztes Biwak vor dem Pass


L'infinie ascension de Stefan et approche de l'orage
Quaelender Anstieg zum Pass und heranziehendes Gewitter


3750m: le col enfin et tempete de neige!
Endlich der Pass im Schneesturm und mit Fieber in den Knochen


Timide eclaircie sous le col
Die Sonne laesst sich im Abstieg kurz blicken


Debut de la long descente
Der Abstieg ist noch lang...


Les chauchettes de l'archiducheche chont-elles cheches?
Ein trockenes Zelt und warmer Tee: Welch ein Segen!


Here comes the rain again...


Passage de pont glissant, on assure!
Perfekte Bergfuehrer: Safety first!


Nouvelle seance de sechage
Mal wieder alles trocknen


Montee vers le lac... au soleil cette fois!
Blauer Himmel??? Ja gibt's den wirklich?


3500m: Lac semi-gele, mais c'est beau
Der versprochene Bergsee: kalt aber wunderschoen!


Vamos a la playa...
Beide sind Bergfuehrer, einem sieht man's an...


Montage de yourtes
Aufstellen der Jurten


Mosquee Dungan (tribu originaire de Chine, dont la frontiere est a 150km)
Dungan Moschee


Cathedrale orthodoxe tout en bois
Orthodoxe Kathedrale ganz aus Holz

Horseriding in Sary Chelek


Premier bivouac, nous faisons connaissance avec nos montures
Erstes Camp und Bekanntschaft mit unseren neuen "Gefaehrten"


L'adorable Ulanbek dans une nature somptueuse
Unser supernetter Pferdefuehrer Ulan im Sary Chelek Nationalpark


Une equipe de vrais mecs
Die Cowboys (mit dem 2. Fuehrer Juma, genauso sympathisch wie Ulan)


Nos chevaux se transforment en chamoix
Unsere Pferde entpuppen sich als Bergziegen


Traversee de torrent
Bruecke


Famille de bergers
Hirtenfamilie


La grand-mere est bien curieuse
Die Grossmutter passt auf


Rencontre avec un des nombreux troupeaux
Stau


2 comme: deuxieme mois de voyage!
2 wie: der zweite Monat unserer Reise ist um!


The perfect Cowboy!


On rentre au garage, bouuuh... c'est la fin
Die Pferde kommen in die Garage, Trek vorbei


Plats de bienvenue dans une yourte
Willkomensfuttern in einer Jurte


Notre equipe de choc, Ulan et Juma, nos 2 tres attachants horsemen
Das Team mit Ulan und Juma, die beiden perfekten Fuehrer


Vente de kumis, lait de jument fermente, sur le bord de la route
Kumiss-Verkauf am Strassenrand (vergorene Stutenmilch)

Trekking in Arslanbob


Competition de lutte kirghize
Ringwettkampf in Kirgisien (Nationalsport)


Guesthouse accueillante
Die sympathische Damenmannschaft unseres Guesthouses in Arslanbob


Notre refuge pendant l'averse de grele
Zuflucht vor dem Hagelsturm in der Schaeferhuette


Elle monte, elle monte la p'tite bete !
Lili alpinista


Apres 10 heures de marche, on arrive a 4 pattes au holy lake
Nach langem Weg nun endlich am heiligen See


On monte la tente a l'abri du vent et de la pluie
Wenn's frisch ist, zeltet man auch gerne mal drinnen


Nos 3 fous furieux, frais comme des gardons, eux
Unsere superguides (schnell wie Speddy Gonsalez)


Le royaume des chevaux
Das Koenigreich der Pferde: Kirgisien


Champ de neige avant le col
Schneefelder vor dem Pass


Speciale dedicace a ma reum: champ d'Iris
Irisfeld


26Mai, oh la la...


... premier anniversaire de mariage!!!
... 1. Hochzeitstag!!!

Monday, June 11, 2007

Le grand exploit - Endlich wieder Natur

Nachdem wir einige Wochen zu Fuss oder zu Pferd unterwegs waren, finden wir nun endlich wieder Zeit, uns um den Blog zu kuemmern. Bei einigen hat diese lange Pause schon zu grossen Befuerchtungen gefuehrt... so gross, dass diverse Mitarbeiter der CBT uns drauf ansprachen, wir muessten doch unsere Eltern kontaktieren. Man bleibt halt immer Kind seiner Eltern ;-)

Vorab: Kirgisien ist vermutlich eines der schoensten Laender, das ich je gesehen habe! Berge, Seen, Fluesse, Hochtaeler, Alpwiesen, Jurten, Hirten und Tiere, Tiere, Tiere. Man sagt, es sei die Schweiz Zentralasiens ... das ist geschmeichelt fuer die Schweiz, hat sie doch keine 7000er!

Nun aber chronologisch: Von Osh ging's problemlos weiter nach Arslanbob in den suedlichen Bergen Kirgisiens. Die Reise fing gut an, denn im ersten Bus war eine junge Kirgisin, die uns neugierig fragte, woher wir kaemen, sich wirklich freute ueber unsere Anwesenheit, uns viel Glueck wuenschte und uns auch noch Bonbons schenkte (da sag ich nie nein). Arslanbob selbst ist ein kleines Bergdorf, wunderschoen gelegen, umgeben von Viertausendern, reissendem Wildwasser, kuehlen Walnusswaeldern und Alpwiesen mit vielen Hirten und noch mehr Kuehen, Pferden, Schafen und Ziegen. Wir uebernachteten in einem hoch am Hang gelegenen Haus mit grossartiger Aussicht. Das Abendessen auf der Terasse war super. Mucharram, die Tochter unseres Wirtes war sehr neugierig und aeusserst fasziniert, als ich meine Socken wusch. Das macht ein kirgiesischer Mann nicht.

Von Arslanbob aus unternahmen wir zwei Treks. Einen zweitaegigen, der nur durch seinen Regen und die Schlammschlacht im Wald bemerkenswert war. Unsere beiden Guides Anwar und Babor haben sich ruehrend um uns gekuemmert. Der zweite Trek war deutlich laenger, haerter und spektakulaerer. In fuenf Tagen ging's ueber mehrere 3000m hohe Paesse, zum heiligen See und weiter nach Karakol. Der erste Tag wurde unsanft durch ein kraeftiges Gewitter mit noch kraeftigerem Hagelschauer abgekuerzt. Wir haben den Rest des Tages in einer Schaeferhuette am Feuer verbracht, um wieder trocken zu werden. Die Berglandschaft hingegen ist spektakulaer. Der hochgelegene See, eine krasser Abstieg durch einen Canyon, die Hochtaeler mit all den Tieren, der Hirte der uns Milch und Sahne schenkt (vermutlich die Beste, die wir je gegessen haben) und immer wieder faszinierende Bergblicke! Der Hoehepunkt fuer mich waren jedoch die Adler, die wir in freier Wildbahn gesehen haben. Majestaetisch!!! Unsere drei Guides/Porters/Cooks oder wie sie sich auch immer nennen, waren nett, obwohl einer von ihnen ein bisschen zu schnell war fuer unseren Geschmack. Urspruenglich sollten wir zu einem anderen Ort (Tashkomuer) laufen, das war aber zu weit, so dass wir nach Karakol abgekuerzt haben. Die Mahlzeiten war aeusserst ueppig und immer warm. War schon schwierig danach noch zu laufen...

Fuer die unter Euch, die auch in den naechsten Wochen nach Kirgisien kommen, wir haben alle unsere Treks und auch die Gaesthaeuser ueber CBT organisiert und sind sehr zufrieden. Wenn's mal eine Unklarheit beim Preis gab, dann war es immer ein Missverstaendnis, das schnell geklaert wurde. Die Organisation ist perfekt und Eure speziellen Wuensche werden meistens sofort umgesetzt. Wenn doch nur alle so arbeiten wuerden... CBT ist eine Organisation, die urspruenglich von einer schweizerischen NGO angestossen wurde, nun aber voll in kirgisiescher Hand ist und den kommunitaeren Tourismus hier entwickelt, d.h. man wohnt in Familien, die Fuehrer kommen aus dem Land und oder Ort hier und bekommen einen fairen Anteil am Trekpreis... eine echter Erfolg!
Wenn Ihr nach Arslanbob kommt, ist vermutlich das interessanteste ueber den 3900m hohen Pass direkt zum Holy Lake zu laufen und dann ueber Kyzyl Unkur zurueck. Bei uns war der Pass allerdings noch zu und wir wollten weiter nach Sary Chelek, so dass wir keine Rundtour gemacht haben.

Von Karakol aus ging's dann ueber Tashkomuer nach Sary Chelek. Unser Fahrer hat es geschaft drei Pannen zu haben (okay, die Strasse ist megaschlecht): Einen geplatzten Reifen, und zwei Motorpannen. Aber er hat sie immer repariert. Bei der ersten Panne hat ein anderer Wagen angehalten, um zu helfen und wir durften seinen Kumis testen (vergorene Stutenmilch): war warm (da bei 40 Grad im Auto), schmeckt nach schlecht gewordener Milch, bitter, sauer und ist leicht sprudelnd... Ein reiner Hochgenuss ;-) Im Ernst, ist nicht ganz so schlecht und der Alkohol gleicht dass auch wieder ein bisschen aus.

In Sary Chelek haben Ulan und Juma uns drei Tage mit Pferden durch die Berge gefuehrt. Das war fantastisch! Die Landschaft ist atemberaubend (es ist ein Naturschutzgebiet auf russische Art, das heisst Sperrzaun, militaerisch bewachter Posten... beeindruckend). Im Prinzip ist es ein See von Bergen und Wiesen umgeben. Nicht ganz so hochalpin wie Arslanbob und mit einer unvergleichlichen Flora und Fauna. Nun bin ich kein toller Reiter. Macht nix, die Pferde sind Wahnsinn. Meins hat in drei Tagen nicht einmal gescheut und das obwohl wir auf Feldwegen unterwegs waren wo uns andere Pferde, Hunde, Menschen und Autos begegneten! Und im Gebirge laufen die Pferde auf Pfaden, wo man zu Fuss aufpassen muss. Wir sind ueber einen 2500m hohen Pass geritten, ich haette nie gedacht, dass ein Pferd da hoch kommt und dann noch mit Reiter. Ich hab mich mit beiden Haenden an der Maehne festgehalten, um nicht vom Pferd zu fallen. Ulan und Juma haben allerdings kurz vorm Pass noch die Teekanne und einen Topf mit Wasser gefuellt, da es auf dem Pass kein Wasser gab. Sie hielten dann in einer Hand das Wassergefaess, die andere nutzten sie um sich im Sattel umzudrehen und uns zu helfen. Das Pferd hoerte nur auf ihre Kommandos und die Zuegel hingen lose und das auf einem 50cm breiten Pfad der teilweise so steil war wie eine Treppe. Sie haben nix verschuettet... Nun ja, Ulan, 26Jahre alt, erzaehlte, dass er mit einem Jahr schon im Sattel sass, bevor er laufen konnte. Und noch was, Abends fressen die Pferde einfach was sie finden und gestriegelt worden sind sie vermutlich noch nie. Wenn's regnet, verkriecht sich der Mensch im Zelt, das Pferd frisst draussen weiter. Unglaublich starke Tiere. Man muss allerdings sagen, dass die Kirgisen ihre Pferde gut behandeln, ihnen jedoch keine Namen geben (diese europaeische Angewohnheit finden sie seltsam).

Mit Michael Schumacher persoenlich gings dann ueber Tashkomuer nach Bishkek. Die Strasse ist die absolute Traumstrasse: 500km Berge ueberall, Seen, Hochebenen, Paesse (3000m)... So eine Art Col de Lautaret ohne Ende. Die Natur wird nur gestoert durch das Roehren der Motoren. Die Taxifahrer liefern sich ein krasses Rennen. Alles Audis, VWs oder Mercedes (BMW kommt hier nicht so gut weg, muss an der Qualitaet liegen, denn die liebt der Kirgise), gut in Schuss (so 15 bis 20 Jahre alt aber perfekt gepflegt, die meisten tragen noch das D-Schild hinten drauf ;-) und krass gefahren. Ersatzteile sind hier anscheinend nicht teuer, da sie direkt aus den chinesischen Audi, VW und Daimler-Werken kommen. Unser Taxi z.B. (Audi 100) waere sofort ueber den deutschen TUeV gekommen. Ich wusste nicht, dass ein Audi bei derartigen Geschwindigkeiten noch in der Kurve bleibt. Die krasseste Situation war folgende: Wir ueberholen einen Lkw in der Aussenseite der Kurve (auf gerader Strecke macht das keinen Spass), natuerlich mit ordentlichem Speed, in der Kurve kommt uns dann ein Auto entgegen, dass auch gerade ueberholt wird... Hm, zwei gegen zwei ergibt unfalltechnisch einen 100%igen Crash. Es hat aber gepasst. Ich weiss wirklich nicht wie, hatte vermutlich auch einen kurzen Blackout vor Stress. Unser Fahrer wirkte hingegen sehr entspannt...

In Bishkek haben wir dann nur die Nacht verbracht und den sehr netten CBT Koordinator Asylbek aus der Zentrale kennengelernt, der uns unheimlich viel ueber Kirgisien und seine Geschichte beigebracht hat. Danke! Und am naechsten Morgen nahmen wir den Minibus nach Karakol, welches westlich vom See Issyk-Kul liegt. Der See ist riesig (120 x 60km) und wunderschoen tuerkisfarben mit den Bergen am Horizont. In Karakol bereiteten wir uns auf useren naechsten Trek vor: 6Tage ueber zwei Paesse durch drei Taeler. Diesmal waren Dastan und Murrat unsere Guides. Supernett und sehr kompetent. Man merkt, dass die Gegend hier immer noch viel von Russen zum Bergsteigen besucht wird. Die Guides sind viel alpiner ausgeruestet. Das Wetter war sehr bescheiden. Ein bisschen Regen am ersten Tag und ganz viel am zweiten Tag. Nun, ich bekam eine Blasenentzuendung (so wie die Maedels) und Fieber. In der zweiten Nacht, geplagt von Schuettelfrost, Blasenschmerzen und allgemeinem Unwohlsein, beschloss ich Antibiotika zu nehmen. Wir hatten was gegen Blasenentzuendung, aber im Beipackzettel redeten die immer von Frauen... hab ich ignoriert, schliesslich hat mein Vater mir schon mal eine Vaginalcreme gegen meinen Fusspilz gegeben. Sein Kommentar war: Ist das gleiche Zeug. Nun, das galt auch fuer das Antibiotikum. Dennoch der dritte Tag war einer der haertesten meines Lebens: es ging ueber einen 3700m hohen Pass, ich hatte Fieber, nicht geschlafen, vor dem Pass kamen wir in ein Gewitter und Hagelsturm, danach ging's im Schneesturm bei fuerchterlichem Wind ueber den Pass. Die Guides haben mir gluecklicherweise ein Grossteil meines Gepaecks abgenommen, so dass der Rucksack leicht war. Die letzten 100 Hoehemeter zum Pass hat Dastan in teilweise huefttiefem Schnee mit mindestens 30Kilo auf dem Ruecken gespurt. Uebermenschlich! Auf der anderen Seite ging's dann ewig runter. Insgesamt waren wir 9 Stunden auf den Beinen, ich konnte vor Unwohlsein nichts essen, zitterte vor Fieber und als wir im Camp ankamen war ich kurz davor umzukippen. So das Gefuehl: Hey, da wollte ich das Bein aber gar nicht hinsetzen, ist aber gut dass es da ist, sonst waere ich jetzt eine Etage tiefer. Gluecklicherweise war Aurelie superfit, hat ohne Probleme durchgehalten und mir am Ende noch das Zelt aufgebaut. Ich konnte micht nur noch in den Schlafsack packen und unter Hochtemperatur die Nacht verschwitzen. Am naechsten Tag war das Wetter weiterhin schlecht, so dass ich bis um 16Uhr im Zelt blieb und dann sind wir nur knappe 2 Stunden gelaufen. Den zweiten Pass haben wir uns geschenkt, da der noch hoeher war und sicher nicht weniger Schnee hatte. Aber da ich am 5. Tag wieder fieberfrei war und es nicht regnete, sind wir zu einem 3500m hohen See gelaufen, der wunderschoen von hohen Bergen und Schneefeldern eingerahmt war. Am 6. Tag ging's dann gemuetlich nach Karakol zurueck. Das Gebirge ist atembearubend und wir muessen irgendwann wiederkommen, um unseren Trek zu vollenden. Ein riesiges Dankeschoen an Aurelie, Dastan und Murrat, die mir am 3. Tag unendlich geholfen haben!!!

Nun haengen wir zwei Tage in Karakol in unserem sehr komfortablen Guesthouse ab, zum Waschen, e-mailen, Essen und Nichtstun, dann geht's nach Bishkek und am 16. in die Mongolei.

Fotos reichen wir in den naechsten Tagen nach! Ganz herzlichen Dank fuer Eure zahlreichen Kommentare und Mails! Wir freuen uns immer sehr!

Liebe Gruesse an Euch alle und bis demnaechst.

Nous revoici donc sur la Toile apres 3 semaines de treks successifs. Dans l'ensemble ils se sont bien passes, la nature etait magnifique, les equipes de guide-porteur-cuisto sympas, les rencontres avec les bergers tres interessantes, des animaux avec leurs petits partout, les paysages fantastiques, nos chevaux... adoptes ! on les ramene a Grenoble.
Notre 1er trek etait de 2 jours, bonne remise en jambes necessaire dans des forets de noyers splendides et des chemins boueux jusqu'aux genoux. Sportif ! Equipe tres sympa, montagne tres belle, nuit sous la tente et sous la pluie.
On enchaine avec le 2nd trek de 5 jours. Equipe de 3 mecs tres costauds. Je suis moyennement motivee, le trek s'annonce long et dur et les 3 garcons renfrognes. Le guide, fort comme un boeuf, est un jeune coq arrogant au mollet saillant et torse bombe qui court son marathon devant nous sans pitie pour nous qui peinons derriere. Journees entre 6 et 10 heures de marche, cols a plus de 3000 m, j'arrive le soir a 4 pattes en trainant mon sac derriere moi comme Joe Dalton son boulet... Le 1er jour nous nous prenons un orage terrible avec une longue et forte averse de grele. Nous nous refugions sous un arbre, puis trempes nous continuons jusqu'a une cabane de berger ou nous faisons un feu pour nous secher et nous enfumer comme des saumons. Nous y passons le reste de la journee et de la nuit.
Nous traversons des paysages merveilleux qui me consolent : champs de fleurs repartis par couleur ! champs jaunes, champs oranges, violets, rouges, champs blancs ou bleus... paradisiaques. Je pense aussitot a maman, son reve : un champ plein d'Iris !!

La longue journee de Lili
Le dernier jour est le plus dur pour moi. Partis a 7h, nous marchons 5 heures en plein cagnar, apres 4 jours de marche je suis extenuee. Nous prenons encore un taxi en montagne vers 13h qui nous emmene a notre point de RDV pour le prochain trek. Une voiture nous y attend. Nous partons dans cette vieille guimbarde sur une piste de montagne. 3 heures de route sont prevues. Apres 20 mn nous crevons ! Une heure d'attente a l'ombre d'un cactus que le systeme D kirgize nous procure une nouvelle roue. Nous repartons, cuits au soleil, fatigues. La piste est raide, cailloueuse, en travaux. Apres une heure de montee le moteur
surchauffe. Nous nous arretons pres d'une source et le chauffeur arrose son moteur a grands coups de seaux d'eau. Bien sur il ne redemarre plus car il a litteralement noye son moteur ! Apres maints bricolages nous repartons. Plusieurs arrets et le moteur cale a chaque fois. Dans les descentes, pour economiser l'essence, il coupe le moteur. Sur la route le coffre s'ouvre toutes les 10 mn. Je prie tous les dieux qu'au moins les freins tiennent...
Bref, voyage epique. Nous arrivons 5 heures plus tard, poussiereux jusqu'au fond des narines, au lieu de RDV avec nos chevaux et le horse men. Il saute dans la voiture et la, bonne surprise, il rit, nous parle en russe sans discontinuer en rigolant sans arret. Il est jovial et tres volubile. Il nous emmene au campement avec les chevaux. Il est tard, la nuit tombe, nous installons les tentes, ils cuisinent, j'ai faim... et la, paf! le rechaud ne fonctionne pas... j'en peux pluuuuuus... 1ere vodka pour nous consoler. Finalement diner a 23 heures. Au lit une demi heure plus tard.
Dure journee...

Le trek a cheval est absolument FABULEUX ! j'ai bien pense a Valen et Helene. Le paradis : des petits chevaux sympas comme tous, costauds, des paysages de debut du monde dans une reserve naturelle protegee, lacs, torrents, arbres somptueux, vegetation luxuriante, on ne serait pas etonnes d'y voir deambuler des dinosaures. Stefan assure comme un chef et a l'air aussi confortablement assis qu'un PDG dans son fauteuil en cuir, un bon verre a la main. Son cheval est un bon pepere. Le mien est jeune et vif, je me REGALE ! Ulan et Juma sont joyeux et tres attachants. On s'amuse bien. Rencontre avec les bergers dans les jailos (paturages d'ete), on se gave de creme bien grasse et de yaourt fraichement tires de leur source qui broute a 2 metres. Bivouacs de reve dans l'herbe pres des torrents. Escalade dans les rochers, les guides papotent sans se tenir pendant que nous cramponnons a tout ce que nous trouvons sur nos chevaux: oreilles, criniere, selle... Incroyable, mais ils passent, de vrais chamoix ! Les 2 derniers jours Stefan a de fortes crampes au ventre et est bien casse,
mais rien de grave et la derniere nuit dans une guesthouse le remet sur pieds.
Le jour du depart il faut m'arracher a mon cheval par la peau duc... Bouuuuuuuuh !

8 heures de route de montagne vers Bichkek qui serait fabuleuse si le taxi n'etait pas une puissante Audi. Le chauffeur est soit suicidaire soit inconscient. Une jeune passagere vomit regulierement dans ses sacs en plastique, jusqu'au moment ou elle degueule dans sa belle voiture et sur son siege, le chauffeur commence enfin a rouler plus doucement. Grace a elle nous arrivons donc le soir vivants a Bichkek.

Le lendemain, on enchaine avec 7 heures de route vers Karakol, a l'est, pres du grand lac Issyk Ul. Nous dormons dans une guesthouse confortable et la gentille mama nous gave jusqu'aux oreilles. Une bonne nuit reparatrice, je suis un "peu" fatiguee par tout ca... mais c'est ce que nous voulions n'est-ce pas ?

Le lendemain, c'est reparti pour 6 jours de trek ! Les 2 garcons qui nous acompagnent sont tres gentils. Ouf! depuis le guide d'Arslanbob, j'apprehende un peu. 1er jour tranquille, belle marche pas trop longue dans les paturages, 1ere pluie. 2e jour jour longue marche penible sous la pluie, nous sommes transis, trempes, un peu decourages par ce mauvais temps. On plante la tente en 4e vitesse et on se met au sec. La nuit, je mets toujours les piles de l'appareil photo au chaud, sur les conseils de mon oncle voyageur, dans un gant dans mon sac de couchage, entre mes cuisses bien au chaud. J'ai meme l'impression que ca les recharge ;-)
La nuit est tres mauvaise : je fais plusieurs cauchemars qui me laissent eveillee plusieurs heures et tremblante. Stefan n'est pas en etat de me consoler, il ne va pas bien. Il est fievreux et a tres mal a la vessie depuis plusieurs heures. Nous sommes deja a 2500 m.

La longue journee de Stefan
Partis a 9h30, la montee commence. Stefan marche tres lentement derriere. Il a les jambes toutes molles. Deux heures passent, Stefan s'accroche mais ralentit toujours, les deux guides se partagent la charge de son sac. Il n'est pas loin de tourner de l'oeil, n'a rien mange au petit-dej, mais il faut absolument passer le col, a 3740 m ! Enfin le col est en vue, plus que 100 m. Mais un orage apparait soudainement, approche et eclate brusquement. Une averse de grele s'abat violemment sur nous, les grelons nous frappent comme des petits cailloux. Nous nous precipitons vers de gros rochers pour nous abriter tous les 4, accroupis avec nos sacs sous des baches en plastiques, entoures d'eclairs et du tonnerre qui resonne de facon assourdissante sur les parois autour de nous.
C'est tres impressionnant, vous pouvez imaginer... Pourquoi j'appelle ma mere a ce moment ? Pourrait-elle d'un coup de baguette magique nous transposer dans sa chaleureuse cuisine pour y papoter gaiement autour d'un chocolat chaud et tartines au beurre sale ? Finalement l'orage s'eloigne mais la grele perdure. Pour ne pas finir congeles, nous repartons. Stefan serre les dents, il a de la fievre. Nous traversons des champs d'eboulis et de neige. Le guide fait la trace devant nous. Nous nous enfoncons parfois jusqu'aux hanches. Nous luttons contre le blizzard, c'est une vraie tempete. Tres inquiete que Stefan ne tombe dans les pommes, je me retourne regulierement verifier si il suit. Le 2nd guide ferme la marche. Stefan tient bon, puise dans ses reserves. Je suis tres inquiete, la tempete, l'etat de Stefan, la descente encore derriere le col. Pour ne pas laisser la peur m'affaiblir, je me concentre sur la trace et pense a ce que je vais ecrire sur le blog. Et ca marche, nous atteignons enfin le col ! 3740m, mon record d'altitude en trek, dans la tempete : la grele s'est transormee en neige, le vent est violent, on ne voit pas a 5 m. Le temps de faire une photo (je suis chargee du reportage quand meme ! Stefan des finances) et nous repartons aussitot. Longue descente dans de grands champs de neige, jusqu'aux genoux, Stefan est toujours sur ses jambes. 1ere eclaircie. Nous faisons une bonne pause. Stefan s'assied et ne bouge plus, ne mange pas.
Nous repartons, longue descente dans eboulis, foret, paturage, nous approchons de la vallee. Je me retourne souvent demander a Stefan comment ca va, sa reponse n'est plus qu'un murmure. Il est a bout de force et je me fais des films horribles. Enfin nous arrivons, je monte la tente en 30 secondes, Stefan enfile chaussettes, collant, pull, bonnet secs, nos deux sacs de couchages et se couche, enfin. Il est 18h30, bel exploit mon cheri...

Reste a savoir comment le descendre jusqu'a Karakol qui est a 6 heures de marche et qu'il est chaud comme une baraque a frites... La nuit il est brulant. Aspirine plus antibiotique contre les infections urinaires que j'avais prevu pour moi au depart. On espere qu'il fonctionne sur les hommes egalement, peut etre les seins vont-ils lui pousser ;-) Le lendemain repos. Il pleut de toute facon sans discontinuer et on ne supporterait plus d'etre mouilles de nouveau.
Stefan recupere rapidement, je me detends. La nuit suivante est bonne. L'antibio fait effet. Le 5e jour Stefan est motive pour une longue marche jusqu'a un lac a 3550 m. C'est moi qui rame de nouveau; quand il etait malade j'avais de l'energie pour deux et avais trotte comme un cabri. 6e jour sans probleme, retour vers la civilisation : nous croisons un vehicule, une femme descend et nous demande "-Aurelia? -Yes, I am. ???? -Your father called in CBT and is worried about you." Ah, je retrouve bien la mon papounet-papa-poule :-) Tu vois, pas de raison de s'inquieter, tout va bien pour nous !!!

Nous annulerons finalement le dernier trek de 3 jours prevu pres de Bichkek. On doit reparer nos bobos, laver notre linge sans parler de nous, dormir qques heures de repos complet et se faire chouchouter par notre maternelle hotesse. Stefan lave toujours son linge lui-meme, ce qui fascine les femmes ici qui n'ont jamais vu un homme faire ca. Nous restons donc encore 2 jours a Karakol, puis les 3 derniers jours a Bichkek ou nous tenterons de mettre des photos sur le blog. Le 16 juin, vol vers Moscou et Ulan Bator.

Continuez a nous ecrire des mails et des commentaires, envoyez nous de vos nouvelles, ce que vous faites, les travaux, les bebes, le boulot, les week end, on adore !

Bons baisers