Von Yangshuo (Gueilin) ging's per Flieger nach Chengdu, was fuer uns das Tor zu Tibet sein sollte. Chengdu liegt im Osten Tibets. Wir kamen nicht in dem Hotel unter, welches wir reserviert hatten (technisches Problem mit der Wasserleitung ... vermutlich das chinesische Synonym fuer Ueberbuchung). Dafuer wurden wir zum gleichen Preis in ein 100%ig chinesisches Hotel umgebucht. Maechtig komfortabel aber die Kommunikation beschraenkte sich auf Haende und Fuesse. Ausserdem wurden wir abends von Nutten im Zimmer angerufen. Ist anscheinend normal bei den Chinesen. Mit Aurelie wollten die nie reden... mit mir schon. War aber eher ein Sketch:
-Ni hao ... bliaobliaobliao (blablabla auf chinesisch)
-Sorry I don't speak Mandarin
-Aeh??? bliaobliaobliao
-Sorry I don't understand a word you are saying
-Aeh, aeh ??? bliaobliaobliao
-Sorry I dont't think that there is a way we can communicate
-Aeh, aeh, aeh ??? ...Pause...aufgelegt
Eine andere Attraktion Chengdus waren die vielen Teehaeuser in den Parks. Hier konnte man gemuetlich Tee schluerfen (heisses Wasser wurde so oft wie man wollte nachgefuellt) und die Chinesen bestaunen, die Karten spielten, Zeitung lasen, in unmoeglichen Positionen schliefen oder ihre Hasen kraulten, die in Kaefigen auf dem Tisch sassen (sic!).
Abends haben wir uns dann eine lokale Spezialitaet gegoennt: Hot Pot. Wir sind mutig auf gut Glueck in ein volles chinesisches Restaurant gegangen (voll = gut). Die Kommunikation war mal wieder auf Winken beschraenkt, dennoch haben wir alles bestellt, was wir wollten (einfach mit dem Finger auf die Nachbartische zeigen). Die Stimmung war spitze, da die Chinesen das Essen in Gesellschaft noch mehr schaetzen als die Franzosen. Die Bedienung war supernett und flink, das Essen mega-scharf (obwohl wir die Weicheiervariante gewaehlt haben) und hat richtig Spass gemacht. Die einzig Enttaeuschte war die Putzfrau, die permanent um die Tische herumputzte und uns argwoehnisch beaeugte, da wir nix wie die anderen auf den Boden warfen. Ich glaube, sie fuehlte sich nutzlos und bangte um ihren Arbeitsplatz. Das ist uebrigens einer der Gruende warum viele oeffentliche Orte in China so sauber sind, obwohl die Chinesen alles herumwerfen: Es putzt permanent jemand. Wuerde mir auch gefallen ... das Herumwerfen, nicht das Putzen ;-)
Der Hoehepunkt war jedoch die Panda-Aufzuchtstation. Wir haben gute zwei Stunden lang Pandabaeren im Freien bestaunt. Die Grossen fressen permanent (bis zu 16Stunden am Tag) und haengen ab, die Kleinen tollen rum, wie in Walt-Disney-Filmen. Es ist zum Totlachen! Wir hatten riesig Spass. Ich kann's gar nicht beschreiben. Schaut Euch einfach die Fotos an.
Nach drei Tagen ging's dann endlich nach Lhasa, Tibet. Flug ohne Aufregung, aber kein Hotelzimmer, da das reservierte unakzeptabel war und die Stadt platzte vor Touristen (vor allen Dingen chineschen). Tibet ist im Moment ein Muss in China, wie bei uns frueher Mallorca. Nach langem Suchen fanden wir dann noch zwei Plaetze in einem sechser Schlafraum. Diesen teilten wir in der ersten Nacht mit zwei supernetten Englaendern und einem schnarchenden deutschen Paerchen. In der zweiten Nacht waren die Schnarcher weg, dafuer kam eine Chinesin, die so einen Krach gemacht hat, dass Aurelie sie nachts fast erwuergt haette (sie musste z.B. nachts um eins ihre Waesche im Waschbecken waschen...). Nach zwei Naechten haben wir gluecklicherweise ein Doppelzimmer in einem anderen Hotel ergattert. War aber wurscht, da ich zwei Tage lang eh nur bedingt einsatzbereit war: die Hoehe von 3700m forderte ihren Tribut in Form von heftigen Kopfschmerzen.
Die Stimmung in Lhasa fanden wir sonderbar angespannt. Die lustige entspannte Stimmung der anderen chinesischen Staedte war dahin. Hier haben uns die Chinesen auch zum ersten Mal richtig genervt. Sie zeigen einfach null Respekt gegenueber der tibetischen Kultur. Fuer die ist Tibet Disneyland. Da werden Betende aus einem Meter Entfernung fotografiert, Tempel gegen den Uhrzeigersinn abgegangen (Blasphemie fuer Buddhisten), Gebetsmuehlen falschrum gedreht, in Tempeln rumgebruellt und sogar geraucht (na ja, faellt bei dem Weihrauch nicht wirklich auf) und mal unmotiviert auf Trommeln der Moenche rumgehauen. Ausserdem erzaehlen die chinesischen Fuehrer Unsinn in Form von "peacefull liberation" (der Einmarsch der Chinesen, der tausenden von Tibetern das Leben gekostet hat) und wenn einer der Moenche wagt zu widersprechen, kriegt er ein Einzelzimmer ... im Knast. Leider kann man auf die chinesischen Touristen nicht richtig sauer sein, da sie es echt nicht besser wissen, haben sie doch nie was anderes gehoert... und es ist halt Disneyland- oder Mallorca-Stimmung fuer sie.
Dennoch fanden wir die Kloester und Tempel in Tibet so faszinierend wie in keinem anderen Land. Der Jokhang, das religioese Zentrum Tibets in Lhasa hat uns sehr beeindruckt mit seiner reichen, spuerbaren Geschichte seit dem 15. Jahrhundert. Das Ganden-Kloster ausserhalb Lhasas war ebenfalls wunderschoen und mystisch: 4500m hoch gelegen (ja ja, mal wieder Kopfschmerzen), atemberaubende Lage und Sicht, viele Klosterraeume mit murmelnden Moenchen und eine magische Zeremonie in der Haupthalle, wo sich die Moenche auf's Mittagessen vorbereiteten. Den Potala in Lhasa haben wir allerdings nur von aussen gesehen (beeindruckend!), da man stundenlang fuer ein Ticket fuer den NAECHSTEN Tag anstehen muss. Ausserdem hat man uns versichert, dass das Innere gar nicht so faszinierend ist, denn er ist hauptsaechlich leer.
Doch eigentlich wollten wir ja weiter quer durch Tibet nach Nepal. Also mussten wir einen Jeep organisieren und Mitfahrer finden. Letzteres waren Anna und Frank aus Karlsruhe (supernett!) und ersteres geschah in zaehen Verhandlungen mit einer Reiseagentur. Leider ist Reisen in Tibet fuer uns kompliziert und teuer, da man fuer die einzelnen Orte Permits braucht und diese bekommt man nur als organisierte Reisegruppe mit Fuehrer. Fuer die Reiseagenturen natuerlich ein gefundenens Fressen.
Es hat geklappt. Von Lhasa aus fuhren wir an einen wunderschoenen See ... von dem wir nix gesehen haben, da er vollstaendig in den Wolken lag. Weiter ging's zur begehbaren Stupa von Gyantse. Sehr beeindruckend! Zum Kloster in Shigatse (vermutlich das schoenste, welches wir gesehen haben). Dort standen wir staunend vor der 26m grossen Buddhastatue, die eine magisch beruhigende Auswirkung auf uns hatte. Tibet ist einfach mystisch!!!
Das naechste Kloster (Sakya) war zwar nicht ganz so beeindruckend, dafuer lag es bei einem tibetischen Dorf, welches uns einen guten Eindruck von tibetischem Landleben gegeben hat. Die Leute superfreundlich und neugierig, wettergegerbte Gesichter (fast schwarz), freakiges Aussehen (Maenner mit Zoepfen und Ohrringen, Frauen mit langen Roecken und bunten Schuerzen und auch einer Menge Metall im Gesicht) und natuerlich ziemlich arm.
Den hoechsten Punkt der Reise erreichten wir mit dem Everest Basecamp: 5200m (keine Kopfschmerzen ... was war los?). Wir kamen am Nachmittag an und sahen... gar nichts ausser Wolken. Nach einer Nacht in einer Art Militaerzelt (sehr komfortabel, echt!) sind wir dann am naechsten Morgen noch eineinhalb Stunden zum Alpinisten Basecamp gelaufen und es riss auf. Yeah!!! Der Everest vor uns in all seiner Pracht! Maechtig, majestaetisch und unueberwindbar. Nepal war so nah und doch so fern.
Wir haben auf einem Huegel eine tibetische Gebetsfahne aufgehaengt im Andenken an Aurelies Onkel Jean-Claude, seine Familie und sein tibetisches Patenkind, welches in Indien lebt. In dem Moment erschien dann auch noch die Sonne ... Die Farben der Fahne bedeuten uebrigens folgendes: Blau ist der Himmel (und muss oben befestigt werden), weiss ist das Herz, rot der Buddhismus, gruen das Wasser und gelb die Erde (und wird unten befestigt). Geholfen hat uns unser Fuehrer Tensing, der ein sehr netter und junger Tibeter war. Dies zu unserem Erstaunen, da wir mit einer chinesichen Knalltuete gerechnet hatten, die uns permanent ueberwacht und mit Propaganda ueberschuettet. Der Fahrer war uebrigens auch Tibeter und maechtig cool. Hatte er doch einen DVD Player im Auto, der er auch waehrend der Fahrt (im schweren Gelaende!) benutzt hat und auf dem auch schon mal eine ziemlich verbotene DVD mit tibetischen Prozessionen in Daram-Salam lief (das indische Exil des Dalai Lamas).
Auf der Fahrt an die nepalesische Grenze haben wir noch einen Spanier in den Kofferraum unserer Landcruisers eingeladen, der ohne Permit unterwegs war und dessen Visum nur noch einen Tag gueltig war. Die Landschaft war atemberaubend und die letzten 30 Kilometer geradezu angsteinfloessend. Es ging von 3800m auf 2300m runter, auf einer supersteilen Schlaglochpiste mit LkW Verkehr und bei stroemendem Regen. Mehrfach fuhren wir durch oder in Flusslaeufen und einmal unter einem riesigen Wasserfall durch. Eine Seite immer fast in der Leere. Kurz dachten wir es geht nicht mehr weiter, da vor uns ein umgekippter LkW auf der Strasse lag, doch dann fand der Fahrer wieder einen Weg vorbei. Am haertesten waren jedoch seine Ueberholmanoever bei schwindendem Licht, stroemendem Regen und Blick in die Tiefe. Uff!!! Es hat gepasst. War die krasseste Strasse meines Lebens.
Doch nach einer kurzen Nacht in einem sehr primitiven Hotel ging's weiter: chinesische Grenze passieren, 8km im Taxi durch's Niemandsland und dann zu Fuss ueber die Friendshipbruecke mit grandiosem Blick auf Berge und reissenden Fluss. Auf nepalesischer Seite war alles gleich viel cooler. Keine Kontrolle und Visaantrag war unkompliziert. Nun hiess es nach Kathmandu kommen. Da die Strasse durch zwei Erdrutsche unterbrochen war, fuhren wir bis zum ersten in zwei "Taxis" (30 jahre alte Toyotas), wir waren ja mit dem Spanier nun 5 Leute. Dann ging's zu Fuss ueber den Erdrutsch und noch eine knappe halbe Stunde auf der Pritsche eines Lkws bis zur naechsten Lawine. Wieder zu Fuss diesmal durch einen reissenden Bach und dann endlich konnten wir einen Jeep bis Kathmandu nehmen. Der Fahrer war mal wieder ein Walter Roehrl, aber das waren wir ja mittlerweile gewoehnt.
Grosse Erleichterung, endlich in Kathmandu anzukommen. Das Verkehrschaos ist zwar immer wieder beeindruckend, aber das Hotel ist komfortabel und hier gibt es alles, was man sich nur wuenschen kann, von gelegentlichen Stromausfaellen, Wasserunterbrechungen und Streiks abgesehen. Wir haben unseren Trek noch organisiert und versuchen zur Zeit ein indisches Visum zu bekommen. Ist eine Frage des fruehen Aufstehens und der Hartnaeckigkeit. Wir sind zuversichtlich ;-)
Demnaechst gibt's noch Bilder, dann eine dreiwoechige Pause, da wir trekken werden und dann melden wir uns wieder.
Alles Gute und bis bald!
Apres Yangshuo (ou Stefan s'est fait allume par un jeune Anglais qui ne m'avait pas vue), nous arrivons dans la grande ville de Chengdu, au centre ouest de la Chine. La ville n'a pas grand interet, outre d'y avoir organise notre permis et vol pour le Tibet et notamment ses pandas. Nous visitons la grande base de reproduction des pandas (ou on les pousse un peu a se caliner, car ils ne sont pas tres chauds, ils ne pensent qu'a dormir et bouffer, ce qui a beaucoup enthousiasme Stefan... J'ai failli l'y laisser en stage ;-)
Le parc est grand et tres vert. Nous avons pu admirer de nombreux pandas adultes, enfants et nouveaux-nes. C'etait trop mignon ! comme des peluches vivantes ! Les jeunes sont comme des gamins humains, se bousculent, se battent, se mordillent, se roulent dessus, se poussent, etc. On a passe un joyeux moment !
Le soir nous degustons un "hot-pot", grand plat rempli d'un bouillon pimente chauffant sur une bonbonne de gaz coincee entre nos jambes, dans lequel nous trempons poisson, viande et legumes. Un regal qui arrache la tete, dans une ambiance d'enfer. A l'hotel, chaque soir le telephone sonne dans notre chambre, et une charmante voix feminine propose ses services a mon mari !! Incroyable ! La 2nde fois c'est moi qui repond et je la renvoie proposer ses services aux pandas, ils en ont plus besoin que Stefan, non mais !!!
Puis depart pour le Tibet, enfin ! A Pekin nous avions presque abandonne l'idee d'y aller. Le gouvernement chinois multiplie les difficultes administratives pour les touristes, et il y a quelques semaines, un touriste avait brandit un drapeau "free Tibet" suite a quoi ils avaient bloque les frontieres. Bref, des agences proposent d'organiser un groupe fictif dans lequel on s'inscrit (officiellement on ne peut pas voyager en individuel) et achetent le permis et le billet d'avion (sans permis on ne monte pas dans l'avion). Donc, nous arrivons tous les deux a l'aeroport de Chengdu, un type nous y remet une liste de 5 personnes dont nous deux et nous faisons le check-in, le controle de police avec cette liste et nous montons dans l'avion. Nous n'aurons jamais vu les 3 autres. Le gouvernement connait naturellement cette pratique mais la tolere. C'est donc completement hypocrite.
Arrivee a Lhasa, 3595m d'altitude d'un seul coup... La chambre que nous avions reservee est moche, sombre et sale. Et franchement, apres 4 mois de voyage, on n'en avait pas le courage. A peine arrives, nous voila donc repartis a la recherche d'un autre hotel, alors que les conseils losqu'on arrive si haut sont d'abord de s'allonger, boire beaucoup, se reposer. Pas de chance, nous sommes en plein festival, c'est noir de monde et nous allons d'hotel en hotel, il fait chaud, c'est l'heure de dejeuner, la tete nous tourne, la luminosite est extreme. Nous finissons par prendre ce qu'il reste, un dortoir "coreen", 6 matelas poses par terre dans une auberge de jeunesse rudimentaire, sdb commune... C'est pas vraiment le grand luxe... mais nous avons la tete qui explose. Pendant 2 jours (et 2 nuits epouvantables avec nos colocataires) c'est cure d'aspirine.
Et nous allons voir le Potala ! Grand moment ! Siege officiel du gouvernement tibetain, demeure du Dalai Lama exile, symbole du martyr tibetain... Le monument est impressionnant... Mais nous ne le visiterons pas ; il faut faire de nombreuses heures de queue pour une visite qui parait-il est decevante. Le batiment vide de ses occupants n'est plus qu'une coquille sans ame. L'exterieur est suffisament fascinant. La visite organisee et guidee a l'interieur par des Chinois respire la propagande et ne respecte pas le sens deambulatoire bouddhique.
Mais nous visitons des monasteres en ville et en dehors. Et c'est a chaque fois une tres belle decouverte, des monasteres en fonction, tres anciens qui n'ont pas ete completement detruits pendant la Revolution culturelle et meme restaures ces dernieres annees par les Chinois qui ont compris le business a faire avec les touristes ici. Nous avions visite des monasteres bouddhiques en Mongolie et en Chine, mais ici c'est une toute autre atmosphere. A l'interieur nous sommes transportes dans un autre monde, un autre temps, une autre dimension. Les salles de priere ou les chapelles sont dans la penombre, eclairees par des bougies au beurre de yak a l'odeur doucatre, de l'encens brule, on entend le murmure des moines, les prieres chantees, le son rythme des cymbales et des tambourins, l'ombre des vieux moines en meditation assis sur des coussins. Les statues des Bouddhas sont couvertes d'echarpes multicolores et devant eux sont deposes quantites d'offrandes. Sur les murs se degagent des peintures tres anciennes et tres colorees. Les pelerins tibetains se melent aux touristes et aux moines. C'est tres vivant, mystique et fascinant...
Dans l'un de ces temples, a Lhassa, une petite nonne au crane rase et en robe rouge nous interpelle. Elle est tres loquace, veut pratiquer ses trois mots d'anglais et s'aide d'un cahier ou elle a note des phrases toutes faites (comme : "you have blond hair !"). Petit moment joyeux .
Ce serait si beau si nous n'avions pas en tete le massacre de plus d'un million de moines et de Tibetains (ce que les Chinois appellent "the peacefull liberation"), l'occupation forcee du pays, les 100es de milliers de prisonniers pour leur volonte d'independance et de retour du dalai lama, la grande misere du pays, la presence de voitures et de postes de police a chaque coin de rue, de cameras de video-surveillance devant monasteres et places, le comportement excecrable des touristes chinois se croyant a Disneyland... photographiant les moines sous le nez, telephonant dans les temples, ne respectant pas les sites bouddhiques... pas mechamment mais par ignorance TOTALE de l'histoire et manque d'interet pour cette culture. Vraiment choquant...
Nous sommes partages entre le plaisir de decouvrir ce pays aux gens si differents (physique, costumes et bijoux traditionnels), si gentils, si souriants, et la grande tristesse que nous inspirent son histoire et son etat actuel. Et on ne se sent pas pas totalement a l'aise avec notre Lonely Planet Tibet a la main qui est officiellement interdit dans le pays (preface par le Dalai Lama), mais tolere...
Nous organisons un tour de 4 jours en 4x4 avec un Allemand et une Polonaise, car pour voyager seul a travers le Tibet , c'est tres complique. Il faut de nouveau des permis et les transports en commun sont rares. Nous "devons" passer par une agence qui organise un vehicule, un chauffeur et un guide qui ne sert absolument a rien mais qui est impose par le gouvernement ! (pour surveiller que nous n'allions pas accrocher qquepart un drapeau Free Tibet ou distribuer en cachette des photos du Dalai Lama, strictement interdites...). C'est tres cher et plus court que le temps que nous pensions passer ici, mais le couple est tres sympathique, et nous allons faire le circuit qui nous interesse jusqu'a la frontiere nepalaise.
A Shigatse, nous visitons un immense, ancien et superbe monastere. Dans une salle haute et sombre, dans le murmure de vieux moines en priere, dans la lueur flageolante des bougies, je rencontre le regard d'un bouddha geant, moi a ces pieds et lui du haut de ses 26 m baisse ses yeux sur moi. Regard d'une infinie, infinie douceur... Emotion intense, moment unique...
Les paysages que nous traversons sont superbes. Hauts plateaux (jusqu'a 5000m), dunes de sable, champs colores, villages de pise. Nous dormons dans des hotels au confort inegal. Un soir nous partageons un dortoir tous les 4. Les draps n'ont pas ete laves depuis... leur toute 1e utilisation peut-etre, et a 11 heures du soir nous exigeons au personnel furieux de nous les changer. Nous traversons des villages ou tout le monde travaille, femmes, jeunes et enfants. Les petits, morveux, crasseux, bouchent les trous de la piste avec de grandes pelles ou avec leurs mains et esperent quelques pieces des touristes qui passent dans un nuage de poussiere. Misere...
Sur la piste qui nous mene vers l'Everest, nous avons quelques frayeurs. Nima, notre chauffeur rieur, regarde un ecran DVD installe sur son tableau de bord tout en longeant les ravins... no comment...
Puis nous arrivons au "nouveau camp de base", vers 5000m, quelques tentes installees a 4 km du Camp de base ou nous passons la nuit dans une sorte de tente-hotel tenue par de jeunes Tibetains tres gentils. Enfin un vrai contact direct avec eux.
Mais le ciel est completement bouche et le fameux sommet se cache, du haut de ses 8848 m. Tout le monde est a l'affut et guette le moindre eclaircissement. Mais les dieux ne sont pas clements et nous nous couchons en les priant d'avoir pitie de ces humbles touristes venus de si loin pour l'admirer. La nuit est relativement bonne etant donne l'altitude, et au reveil l'Everest montre le bout de son nez ! Tout le monde est debout, dehors, appareil photo en main, le nez en l'air et la bouche ouverte, retenant son souffle (deja court a cette hauteur), attendant que ce dernier fichu bloc de nuage veuille bien se deplacer un chouia...
Eh voila, nous avons du prier assez fort ! Le sommet et la base se degagent, le soleil etincelle sur les champs de neige, et la "Deesse mere des neiges" apparait dans toute sa splendeur. Nous prenons nos jambes a nos cous (et crachons les quelques cigarettes que nous avons fumees quand nous etions etudiants) pour parcourir les derniers kilometres a pied jusqu'au camp de base a 5200m. Nous voila au pied du glacier, point de depart des vrais grimpeurs et derniere "ligne droite" avant le plus haut sommet du monde. C'est trop beau...
Nous avons apporte un drapeau de prieres tibetain, et la, devant ce panorama de reve et dans le soleil, nous l'accrochons pour Denise, Jean-Claude, Laure et Christophe, Alex et les enfants, ainsi que pour Yangsom et sa famille refugiees en Inde. Moment de recueillement et de nouveau beaucoup d'emotion.
Je pense que je n'aurai pas pu l'apporter plus au haut ;-) Nous sommes heureux tous les deux.
Et commence alors la longue descente, depuis le camps de base a 5200 jusqu'a la ville frontiere chinoise a 2300. La piste est en travaux, boueuse, detrempee sous la pluie, dans le brouillard a la tombee de la nuit, en descente continue a flanc de ravin. Nous croisons un camion renverse et des torrents qui submergent la piste. On s'accroche a tout ce qu'on peut, a nos reves surtout... Enfin, apres 8 heures de descente, nous arrivons a Zhangmu, ville-frontiere accrochee a la montagne. Avec Anna et Frank, nous partageons une chambre qui evoque le bordel de seconde zone. La sdb commune est tellement crade que je tire la chasse d'eau avec les pieds et que je me lave les dents par la fenetre... je commence a fatiguer un peu...
Le lendemain, passage de frontiere chinoise tres surveille et bien organise. Derriere, descente de 8km a travers le no man's land jusqu'au dernier poste de controle chinois. On traverse un pont, concretisant la frontiere par une ligne rouge en son milieu, et hop, nous voila au Nepal !!
La, c'est une toute autre atmosphere. C'est le chaos total, mais on obtient tampons et visas aussitot. Il y a encore de la route pour descendre (descendre, encore et toujours, cette piste n'en finit pas) jusqu'a Kathmandu, a 1300m. Or il y a eu de nombreux eboulements sur la piste a cause de la mousson. Nous prenons d'abord un taxi qui nous depose apres quelques minutes au pied d'un enorme glissement de terrain que nous traversons a pied. De l'autre cote, de gros camions attendent touristes et bagages, nous chargent sous des baches et c'est reparti. On espere qu'ils ont de bons freins et on s'accroche. Puis nous voila au 2nd glissement de terrain. On traverse un torrent de boue chaussures a la main et sac sur la tete. C'est epique ! De l'autre cote, divers vehicules attendent la foule et la cohue se repartit pour la derniere portion. Nous obtenons un bon 4x4 qui nous amene en quelques heures et a toute berzingue au fond de la vallee, enfin, dans la capitale nepalaise, dans les bouchons, la pollution, les klaxons assourdissants, les nuages noirs etouffants, les crissements de frein, entre les poules, les vaches, les enfants, les motos, les voitures, les chiens, les bus, les rickshaws, les charettes, les tuk-tuk, les velos... a Kathmandu quoi...
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2 comments:
Eh bien! Comment vous dire? Je suis aussi essouflé que vous mais surtout profondément ému par votre pélerinage au pied de Chomolungma et de toutes les intentions déposées pour ma Denise, toute la famille et mes autres enfants tibétains si chers à mon coeur. Un immense merci à tous les deux. Je vous embrasse. J-C.
TRES OCCUUPEE PAR LA RENTREE SCOLAIRE ,JE VIENS DE REPRENDRE LA LECTURE;C EST AVEC FRENESIE QUE JE DEVORE LES RECITS DE MA COUSINE.LILI JE CROIS QUE TU AS UN DONT POUR L ECRITURE SI SI J ARRIVE A VOIR ET A SENTIR TOUT CES ENDROITS ET GENERALEMENT SEULS LES GRANDS ECRIVAINTS PROCURENT CETTE MERVEILLEUSE SENSATION ALORS NE PERD PAS çA DE VUE . JE ME JOINT A PAPA ET A VOUS EN PRIERES POUR CELLE QUI VOUS ACCOMPAGNE ET VOUS REMERCIE DE LA JOINDRE A VOTRE VOYAGE. BISOUS TENDRESSE A TOUS LES DEUX.LAURE
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